Mit Johannes Kraus und Michael Lawugger von archipel architektur + kommunikation konnte ein international renommiertes Architektenteam für den Museumbau gewonnen werden.
Inspiriert vom Werk Hermann Nitsch und der Klarheit der vorgegebenen Bausubstanz, transformieren die beiden Architekten durch gekonntes Wegnehmen und Hinzufügen das ehemalige Heger-Fabriksensemble zu einer klosterhaften Museumsanlage.
Innerhalb der umschließenden Hülle entstehen Gebäude und Freibereiche die Assoziationen wie Langhalle, Kathedrale, Seitenschiff, Claustrum, Krypta und einer zentralen Piazza zulassen.
Das Wechselspiel zwischen großen und kleinen, niedrigen, langen und hohen, offenen und geschlossenen Innen- und Außenräumen ist Konzept und Teil einer Raumdramaturgie, die prozessorientiert ist. Die Bewegung und der Moment des sinnlichen Erlebens stehen im Mittelpunkt.
Ein breites Spektrum der Gestaltung für wechselnde Ausstellungen und Aktionen wird dadurch ermöglicht. Die Architektur stellt den Anspruch, das Gesamtkunstwerk von Hermann Nitsch zu unterstützen, tritt aber mit einer zurückhaltenden archaischen Sprache in den Hintergrund. Somit werden Räume für Ruhe, Entfaltung, Konzentration, Inszenierung, Aktion und eine allumfassende ästhetische Erfahrung geöffnet.
Derzeit befindet sich das Hermann Nitsch Museum (bis 27. Mai) im Umbau.
Die Ausstellung "Mumien - Blick in die Ewigkeit" ist ungestört zu besichtigen!
OFFENE STELLE: Abteilungsleiter/in Ausstellungsproduktion und Kulturvermittlung im MZM Museumszentrum Mistelbach und Urgeschichtemuseum Asparn/Zaya >zur Ausschreibung<